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Haarausfall – Biotinmangel als mögliche Ursache

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Wer wünscht sich nicht gesundes, volles und kräftiges Haar? Umso beängstigender ist es, wenn auf einmal mehr Haare als gewohnt ausfallen. Von einem wirklichen Haarausfall spricht man jedoch erst, wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg mehr als 100 Haare täglich verliert.
Die häufigste Ursache für Haarausfall ist genetisch bedingt. Doch auch Hormonschwankungen, Stoffwechselerkrankungen oder eine Unterversorgung an Vitaminen und Spurenelementen können diffusen Haarausfall begünstigen. Eines dieser für die Haare wichtigen “Schönheitsvitamine” ist Biotin.

Biotin gehört zur Gruppe der B-Vitamine und wird auch gelegentlich als Vitamin H bezeichnet. Unser Körper benötigt Biotin für ein gesundes Zellwachstum, es sorgt für feste Fingernägel, frische Haut und widerstandsfähiges Haar.

Fehlt dem Körper Biotin, können folgende Symptome auftreten:

  • brüchige Fingernägel
  • Haarausfall
  • Hautirritationen
  • Abgeschlagenheit
  • Übelkeit
  • Depressionen

Ursachen für Biotinmangel

Grundsätzlich sollte bei einer ausgewogenen Ernährung der tägliche Biotinbedarf gedeckt sein. Eine einseitige Ernährung oder gar Mangelernährung birgt jedoch die Gefahr eines Biotinmangels, ebenfalls Medikamenteneinnahme, Schwangerschaft und Stillzeit oder chronische Erkrankungen, besonders des Darmes. Weiterhin kann ein Mangel an Biotin auftreten, wenn ein erhöhter Verzehr von rohen Eiern vorliegt. Der in rohen Eiern enthaltene Stoff Avidin verhindert die Biotinverwertung des Körpers.

Was tun bei Biotinmangel?

Derzeit wird der tägliche Biotinbedarf eines Erwachsenen auf etwa 30 bis 60 Mikrogramm pro Tag geschätzt.

Nahrungsmittel, in denen Biotin enthalten ist, sind unter anderem:

  • gekochte oder gebratene Eier
  • Leber
  • Linsen
  • Champignons
  • Spinat
  • Hülsenfrüchte
  • Sojabohnen

Besteht der Verdacht eines Biotinmangels, sollte man sich an seinen Arzt wenden. Dieser kann anhand eines Blutbildes die Ursachen für die Beschwerden herausfinden. Liegt wirklich ein Biotinmangel vor, kann es sinnvoll sein, diese Unterversorgung durch Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen.

Auch vorbeugend ist es möglich, für kräftiges und widerstandsfähiges Haar Biotin zu sich zu nehmen, da die Gefahr einer Überdosierung kaum besteht. Biotinpräperate kann man zum Beispiel rezeptfrei in Drogeriemärkten kaufen.

Unter www.netdoktor.de findest Du weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Biotinmangel und Haarausfall.

Bild: ©  Matthias Balzer  / PIXELIO

Ein Kommentar

  1. Des Weiteren können auch Zink- und Eisenmangel die Ursache für den Haarausfall sein. “Leider” treten solche Mangelerscheinungen seltener auf als genetisch bedingter Haarausfall. Deswegen bleibt am Ende nur noch eine Haartransplantation, um die eigenen Haare wiederzuerlangen. Über http://www.ifue-haartransplantation.de habe ich bisher viele positive Reaktionen gelesen. Dort soll es eine neue Art der Haartransplantation angewendet werden, die erfolgsversprechender sein soll.

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