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Haarwachstum fördern nach Haarausfall: welche Methode wirklich hilft

Haarwachstum fördern nach Haarausfall: Davon träumen vor allem die, welche dem Haarausfall hilflos gegenüberstehen. Schön wäre dann ein Mittel, welches das Haarwachstum einfach wieder anregt. Aber geht das? Manches Mittel aus der Drogerie verspricht hier wahre Wunder. Auch Hausmittel sollen helfen – für Betroffene beginnt eine Odyssee durch Apotheken, Drogerien und Kräuterläden. Lesen Sie hier mehr darüber, was wirklich hilft.

Haarwachstum fördern nach Haarausfall: die Fakten

Unser Haar wächst etwas mehr als einen Zentimeter pro Monat. Voraussetzung für gesundes Wachstum sind unter anderem die Ernährung, die eigene Gesundheit und andere Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können. Fallen täglich mehr als hundert Haare aus, spricht man von Haarausfall. Manchmal geht so etwas von selbst vorbei, dann steckte wahrscheinlich Stress oder falsche Ernährung dahinter. Hält der Ausfall der Haare aber länger an, kann es sich um eine ernste Krankheit handeln.

Wichtig für die Haare ist vor allem Ihre Kopfhaut. Sie versorgt die Haarwurzeln mit lebenswichtigen Nährstoffen. Ist die Durchblutung gestört, kann es ebenfalls zum Ausfallen kommen. Die Ursachen dafür sind vielfältig.

Es gibt also Faktoren, bei denen Sie machtlos sind – Ihre Haare fallen verstärkt aus, hier ist Haarwachstum fördern nach Haarausfall schwierig. Genetische Veranlagung trägt dazu bei: Alopezie oder auch erblich bedingter Haarausfall. In anderen Fällen hilft schon eine Ernährungsumstellung, um die Haare wieder sprießen zu lassen. Ursachenforschung ist deshalb für einen Erfolg unerlässlich.

Krankheit oder nicht?

Zahlreiche Erkrankungen sind für Haarausfall verantwortlich. Zu ihnen zählen:

– Schilddrüse
– Störungen im Hormonhaushalt
– Infektionskrankheiten

Auch die Einnahme von Medikamente wie Antibabypille oder Betablocker beeinflusst den Haarwuchs. Deshalb leiden auch jüngere Frauen manchmal am Ausfallen der Haare. Bei ihnen kommt häufig noch ein Mangel hinzu: Eisen.

Aus dieser Vielfalt von Ursachen wird ersichtlich, dass es nicht ganz einfach wird, Haarausfall zu bekämpfen. Besonders bei starkem, länger anhaltenden Haarausfall sollten Sie beim Arzt abklären, was dahintersteckt: Nur so lassen sich gezielt Gegenmaßnahmen einleiten.

Mögliche Ursachen für Haarausfall:

– Ernährung, zum Beispiel Eisenmangel
– Krankheit / erblich bedingt
– Wohlbefinden / Stress

Haarwachstum fördern nach Haarausfall – geht das überhaupt?

Das kommt auf die Ursache an. Handelt es sich um Stress, womöglich noch bei schlechter Lebensweise, dann hilft manchmal schon eine Umkehr: Stress reduzieren und verstärkt auf die Ernährung achten!

Gesund essen für vitales Haar

Abwechslungsreiches Essen gehört auf den Tisch, damit Ihre Haare alles bekommen, was sie brauchen. Das sind vor allem Vitamine, Protein und Mineralstoffe. Auch die berühmten Omega-3-Fettsäuren helfen schlappen Haaren wieder auf: Etwa drei Prozent eines Haarschafts bestehen daraus. Gemeinsam fördern all diese Inhaltsstoffe Haarwuchs und Haarbeschaffenheit.

Essen Sie vermehrt Gemüse wie Brokkoli, Paprika oder auch Spinat, aber auch Hafer und Avocado. Mixen Sie Obst- und Gemüsesäfte, wenn wieder einmal die Zeit nicht reicht. Omega-3-Fettsäuren finden sich in fettem Fisch, Walnüssen oder auch Leinsamen.

Haarpflege verbessern

Ist der Haarausfall noch nicht so weit fortgeschritten, versuchen Sie es mit intensiver, aber schonender Haarpflege. Essenziell für die Versorgung der Haare ist die Kopfhaut. Nur dann, wenn sie gut durchblutet ist, können die Haarwurzeln mit Nährstoffen versorgt werden.

Stimulieren Sie Haarwurzeln und Kopfhaut mit sanfter Massage. Einmal pro Woche genügt – arbeiten Sie zudem ein Haaröl ein, versorgen Sie das Haar mit zusätzlichen wertvollen Nährstoffen. Lassen Sie Oliven- oder Kokosöl jeweils eine halbe Stunde einziehen, bevor Sie es mit einem sanften Shampoo auswaschen.

Haare waschen – aber richtig!

Nach dem Shampoonieren schließen Sie die Poren um die Haare mit kaltem Wasser. So bleiben die Haarwurzeln geschützt und können besser mit Nährstoffen versorgt werden. Auch Kämmen gehört übrigens zur Haarpflege – nutzen Sie hier einen Kamm mit Naturhaaren.

Natürliche Pflegemittel für gesünderes Haar (äußerlich anzuwenden):

– Apfelessig
– Zwiebel
– Öle, etwa Olivenöl
– Kräuter wie Petersilie, Brennnessel

Die Anwendung ist kinderleicht: Massieren Sie die Mittel ein, lassen Sie es einwirken und spülen Sie es anschließend mit sanftem Shampoo wieder aus.

Haarwachstum fördern nach Haarausfall – hilft der Gang zur Apotheke?

Eisen, Zink, Folsäure, Biotin, Kupfer: All das braucht Ihr Haar. Wer soll da den Überblick behalten? Also greifen viele zur Nahrungsergänzung. Es gibt sie als Tabletten, Kapseln oder auch als Essenz. Aber Vorsicht: Überdosierung möglich! Gezielte Nahrungsergänzung sollte darum immer unter ärztlicher Kontrolle stattfinden.

Finasterid gegen Haarausfall

Man sieht es oft an Geheimratsecken, die sich mit den Jahren lichten: Männer mit empfindlichen Haarwurzeln, die mehr und mehr schrumpfen. Der Grund: ein männliches Hormon, Dihydrotestosteron (DHT). Diese Haare werden keine kräftigen Wurzeln mehr bilden.

Der Arzneistoff Finasterid hilft, indem er die Produktion von DHT verzögert. Leider ist der Erfolg begrenzt – irgendwann kommt auch Finasterid nicht mehr gegen die männlichen Hormone an. Somit verschiebt Finasterid das Problem nur nach hinten.

Haarwachstum fördern nach Haarausfall – wenn der Haarausfall schon weit fortgeschritten ist

Eigenhaarverpflanzung bleibt oft die einzige Wahl, will man das kräftige Haupthaar zurück. Dabei wird aus dem Haarkranz robusteres Haar an einen anderen Ort verpflanzt. Diese Haare sind unempfindlich gegen DHT, weshalb die Haartransplantation ein Leben lang halten kann. Mittlerweile eine Routineübung, hat dieser Eingriff bereits Millionen von Männern und Frauen geholfen.

Fazit: Haarwachstum fördern nach Haarausfall ist möglich!

Wer mehr als hundert Haare pro Tag verliert, sollte zunächst zum Arzt: Ursachen klären lassen! Steckt nämlich eine ernste Krankheit dahinter, sind andere Gegenmaßnahmen nötig als bei schlichtem Nährstoffmangel. Doch eine ausgewogene Ernährung schadet nie: Viel Vitamine, Mineralien und Omega-3-Fettsäuren fördern den Haarwuchs.

Außerdem helfen Hausmittel und auch pharmazeutische Mittel. Doch sie können nur fördern, was noch vorhanden ist. Wenn der Haarausfall schon zu weit fortgeschritten ist, kommt nur noch eine Eigenhaarverpflanzung infrage. Der unauffällige Eingriff ist heute schon für viele Kliniken Routine. Klären Sie dies mit einem Spezialisten Ihres Vertrauens – so lässt sich Haarwachstum wieder fördern nach Haarausfall!

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